Gemeinsamer Kalender: die 8 besten Apps für Freunde und Familie (2026)
Die Kurzfassung, falls du nur einen Absatz liest. Für einen Freundeskreis: SoKal oder Howbout. Für ein Paar: der Apple Kalender, wenn ihr beide ein iPhone habt, oder Raft, wenn es etwas hübscher sein darf und du für die Einladungen zahlen magst. Für eine Familie mit Kindern: Cozi. Für die Arbeit: Outlook oder Google Kalender. Und wenn du die soziale Seite willst, ohne auf einen Kalender zu verzichten, in dem du wirklich lebst, dann ist SoKal der soziale Kalender, den du auf jedem Gerät nutzen kannst.
Diese fünf Antworten passen für die meisten, aber hinter „gemeinsamer Kalender“ stecken zwei sehr verschiedene Produkte. Manche dieser Apps sind vollwertige Kalender, die man nebenbei teilen kann: Du führst dein ganzes Leben darin, und Teilen ist eine Berechtigung, die du vergibst. Andere sind Planungsschichten über dem Kalender, den du schon hast: Sie speichern deine Termine nie selbst, sie finden nur heraus, wann deine Gruppe Zeit hat. Wer die falsche Sorte erwischt, lädt die App herunter und löscht sie nach einer Woche wieder. Deshalb steht unten bei jeder App, zu welcher Sorte sie gehört.
Eines vorweg: SoKal ist unsere App. Sie ist dabei, weil wir finden, dass sie ihren Platz verdient, und wir haben versucht, jede App hier fair zu behandeln. Mehrere der Apps unten können ihre jeweilige Aufgabe besser als wir, und das schreiben wir in ihren Abschnitten auch. Ein Punktesystem, das uns zufällig nach oben bringt, haben wir uns nicht ausgedacht.
Gemeinsamer Kalender: 8 Apps im Vergleich
Hier die ganze Liste auf einen Blick, in derselben Reihenfolge wie die Abschnitte darunter. Auf dem Handy kannst du die Tabelle seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen, oder auf einen App-Namen tippen, um direkt zu ihrem Abschnitt zu springen. Die Preise stammen aus dem deutschen App Store, Oktober 2026.
| App | Am besten für | Plattformen | Preis | Was sie auszeichnet |
|---|---|---|---|---|
| SoKal | Pläne mit Freunden und dein echter Kalender in einer App | iPhone, iPad, Android, Mac, Windows (Microsoft Store), Web | Kostenlos | Freunde sehen die Pläne, die du freigibst; der Rest erscheint als „Beschäftigt“ |
| Google Kalender | Alle, die ohnehin mit Google arbeiten | iPhone, iPad, Android, Web | Kostenlos mit einem Google-Konto | Fünf Berechtigungsstufen pro Kalender |
| Apple Kalender | Haushalte, in denen alle Apple nutzen | iPhone, iPad, Mac, Windows (iCloud für Windows), Web (über iCloud.com) | Kostenlos mit einem Apple-Gerät | Der automatische Familienkalender der Familienfreigabe |
| Howbout | Freundeskreise, in denen alle dieselbe App installieren | iPhone, Android | Kostenlos; Howbout+ ab 3,99 € im Monat | Eine Übersicht, wann die ganze Gruppe frei ist |
| TimeTree | Haushalte, Vereine und Teams mit einem gemeinsamen Kalender | iPhone, Android, Web | Kostenlos mit Werbung; Premium 2,99 € oder 29,99 € | Ein Kommentar-Thread an jedem Termin |
| Cozi | Familien mit Kindern und viel Organisation | iPhone, iPad, Android, Web | Kostenlos mit Werbung; Gold 39,00 €, Max 89,99 € | Kalender, Einkaufslisten und Essensplan in einer App |
| Raft | Paare und zwei, drei enge Freunde | iPhone | Andere einladen kostet: 2,99 € im Monat oder 21,49 € im Jahr | Einzelne Termine aus deinem iPhone-Kalender teilen |
| Outlook-Kalender | Alle, deren Kalender vor allem Arbeit ist | iPhone, iPad, Android, Mac, Windows, Web (outlook.com) | Kostenlos mit einem Microsoft-Konto | Echte native Apps auf jedem Computer |
Wie wir ausgewählt haben
Eine Note von eins bis zehn gibt es hier nicht, weil die ehrliche Antwort von deiner Gruppe abhängt und nicht von der App. Diese sechs Dinge haben wir tatsächlich geprüft, und das sind auch die Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du etwas installierst:
- Plattformen, auch am Computer. Jede App auf dieser Liste läuft auf dem Handy. Am Laptop sind es deutlich weniger, und „läuft im Browser“ ist nicht dasselbe wie „hat eine echte App“. Die Leiste mit den Plattformen in jedem Abschnitt zeigt alle sechs, damit du vergleichen kannst, ohne das Kleingedruckte zu lesen.
- Kontrolle beim Teilen. Kannst du einen einzelnen Termin teilen oder nur einen ganzen Kalender? Kann ein Freund sehen, dass du beschäftigt bist, ohne zu sehen, womit? Teilen nach dem Prinzip alles oder nichts ist der häufigste Grund, warum Leute irgendwann gar nichts mehr teilen.
- Standardeinstellungen. Was passiert, wenn du die App installierst und nichts änderst? Eine App, die standardmäßig teilt, und eine, die standardmäßig verbirgt, führen nach sechs Monaten zu ganz anderen Gewohnheiten.
- Synchronisierung mit deinem bisherigen Kalender. Wenn die App deinen Google Kalender oder Apple Kalender nicht lesen kann, pflegst du ab jetzt zwei Kalender, und einer davon veraltet still und leise. Meistens der neue.
- Der Preis, und wer ihn zahlt. Kostenlos heißt hier Verschiedenes: kostenlos mit Werbung, kostenlos für dich, aber kostenpflichtig, sobald du jemanden einlädst, oder kostenlos, bis du weiter als 30 Tage im Voraus schauen willst.
- Wie mühsam eine Einladung ist. Jedes Konto, jeder Download und jeder Bestätigungscode zwischen dem Link und dem „Ja“ kostet dich Zusagen, und am meisten bei den Freunden, die ohnehin als Letzte antworten.
SoKal nutzen wir täglich, unsere Erfahrung damit geht also tiefer als bei den anderen. Die übrigen Apps haben wir selbst ausprobiert und mit ihrer eigenen Website und ihrem Store-Eintrag abgeglichen, zuletzt im Oktober 2026. Wo sich ein Preis oder eine Funktion nicht aus den Unterlagen der App selbst bestätigen ließ, haben wir sie weggelassen, statt zu raten. Nichts unten ist erfunden.
SoKal: ein echter Kalender, der auch sozial ist
Am besten für: Freundeskreise, die einen Kalender wollen, den sie am Handy und am Laptop öffnen können.
- iPhone verfügbar
- iPad verfügbar
- Android verfügbar
- Mac verfügbar
- Windows (Microsoft Store) verfügbar
- Web verfügbar
SoKal ist der soziale Kalender, den du auf jedem Gerät nutzen kannst. Darum geht es im Kern. Die meisten sozialen Kalender-Apps gibt es nur fürs Handy, und sobald du dich an den Schreibtisch setzt, landest du wieder in dem Kalender, der keinen deiner Freunde kennt. SoKal läuft auf iPhone, iPad, Mac, Android und Windows sowie im Browser auf jedem Laptop. Unter Windows ist es eine App aus dem Microsoft Store. Die soziale Ebene und der Kalender, mit dem du wirklich arbeitest, sind also dasselbe.
Am Anfang ist alles privat. Niemand sieht etwas, bis ihr euch verbindet. Danach sehen Freunde die Arten von Plänen, die du für sie freigegeben hast, genau so, wie sie sind, und alles andere als ein einziges Wort: „Beschäftigt“. Standardmäßig sind das Treffen und Reisen, und du kannst es für jeden Freund und jede Gruppe jederzeit ändern. Freunde starten in drei Gruppen, Enge Freunde, Freunde und Bekannte, damit du den Menschen, die dir am nächsten stehen, mehr zeigen kannst, ohne jede Person einzeln einzurichten. Deine Termine aus Google Kalender, Outlook oder Apple Kalender synchronisieren in beide Richtungen. So können die Reise nach Wien und die Wanderung am Samstag auftauchen, während Arbeitsblöcke und Arzttermine bei dir bleiben. Das ist das Gegenteil davon, wie man einen Kalender normalerweise teilt: Du gibst einen ganzen Kalender her und hoffst, dass die anderen die privaten Einträge höflich übersehen.
Weil SoKal deinen Kalender und deine Freunde kennt, kann es die Frage beantworten, für die ein gemeinsamer Kalender eigentlich da ist: Wer hat am Samstag Zeit, und wer ist nächsten Monat in der Stadt? Du kannst einen Plan als offen posten und Leute mitmachen lassen, statt die Gästeliste vorher festzulegen, und Einladungen gehen per SMS, WhatsApp oder Link raus, der funktioniert, ohne dass die eingeladene Person etwas installiert oder ein Konto anlegt. Aus Reisen entsteht außerdem eine Reisekarte, die mehr genutzt wird, als wir erwartet hatten, und Hinweise auf gekreuzte Wege sagen dir, wann du und ein Freund am selben Ort sein werdet.
Wichtigste Funktionen
- Synchronisierung in beide Richtungen mit Google Kalender, Outlook und Apple Kalender
- Jeder Freund sieht nur die Arten von Plänen, die du freigibst; der Rest erscheint als „Beschäftigt“
- Freundesgruppen (Enge Freunde, Freunde, Bekannte), jede mit eigenen Freigaben
- Teilen pro Termin, dazu offene Pläne, bei denen dein Umfeld mitmachen kann
- Ansichten, wer von deinen Freunden Zeit hat und wer gerade in der Stadt ist
- Einladungen per Link, SMS oder WhatsApp; Gäste sagen ohne App und ohne Konto zu
- Reisekarte mit den Ländern, Regionen und Städten, in denen du warst, plus Hinweise auf gekreuzte Wege
- Funktioniert mit Claude (siehe KI-Assistenten unten)
Vorteile
- Am Computer wirklich nutzbar, mit Apps für Mac und Windows
- Nichts ist sichtbar, bis ihr euch verbindet; danach legst du pro Freund oder Gruppe nach Art des Plans fest, was zu sehen ist, statt pro Kalender
- Gäste können ohne Konto und ohne Download zusagen
- Kostenlos, ohne Abos und ohne In-App-Käufe
Nachteile
- Das kleinste Netzwerk hier: Deine Freunde sind wahrscheinlich noch nicht dabei
- Keine Einkaufslisten und keine Essensplanung, ersetzt Cozi in einem vollen Haushalt also nicht
- Kein Arbeitskalender: keine Raumbuchung, keine Terminbuchungslinks
- Plattformen
- iPhone, iPad, Android, Mac, Windows (Microsoft Store), Web
- Preis
- Kostenlos. Keine Abos, keine In-App-Käufe.
Probier es im Browser unter sokal.app/calendar aus, oder lies mehr über das Projekt auf der SoKal-Startseite.
Google Kalender: der, den fast alle schon haben
Am besten für: alle, die ohnehin mit Google arbeiten und vor allem mit Kollegen teilen.
- iPhone verfügbar
- iPad verfügbar
- Android verfügbar
- Mac (nur im Browser) nicht verfügbar
- Windows (nur im Browser) nicht verfügbar
- Web verfügbar
Der Vorteil von Google Kalender ist riesig und ziemlich langweilig: Alle haben ihn. Niemanden überreden, kein „kannst du das mal installieren“, nichts erklären. Teilen ist eine E-Mail-Adresse entfernt, und das Berechtigungsmodell ist das durchdachteste auf dieser Liste. Du kannst pro Person und pro Kalender „Nur Verfügbarkeit anzeigen (keine Details)“, „Termindetails aufrufen“, das Recht auf Änderungen oder „Änderungen vornehmen und Freigabe verwalten“ vergeben. Ein Haken: Die Freigabe-Einstellungen änderst du am Computer, nicht in der Handy-App. Du kannst auch einen eigenen gemeinsamen Kalender anlegen, den eine Gruppe abonniert, und genau das ist die richtige Form für eine Familie, eine Band oder eine Sportmannschaft.
Die Grenze: Diese Berechtigungen gelten für einen ganzen Kalender. Du kannst einen einzelnen Termin als „Privat“ markieren, dann sieht ihn jeder unterhalb von „Änderungen vornehmen und Termindetails ansehen“ nur als „beschäftigt“ (und ist der private Termin außerdem als verfügbar markiert, taucht er bei ihnen gar nicht auf). Aber „Privat“ verbirgt den Termin vor allen, mit denen du teilst, und du musst aktiv daran denken: Jeder Termin ist sichtbar, bis du ihn versteckst. Du kannst nicht einem Freund deine Reise nach Hamburg zeigen und einem anderen gar nichts. Der Ausweg ist ein zweiter Kalender für Dinge, die andere sehen dürfen, in den du Termine bewusst einsortierst. Manche machen das gern, die meisten geben es nach einem Monat auf. Außerdem gibt es keine Ansicht, die beantwortet, welche deiner Freunde am Samstag Zeit haben. Eine Funktion zur Terminfindung gibt es zwar, aber sie ist dafür gebaut, ein Meeting mit Kollegen zu buchen, nicht dafür, die freien Abende eines Freundeskreises zu durchstöbern.
Gut zu wissen für den Computer: Eine native Google-Kalender-App für Mac oder Windows gibt es nicht. Im Browser ist er hervorragend, und er lässt sich in den Apple Kalender und in Outlook einbinden, wenn du ein eigenes Fenster willst, aber Google Kalender selbst ist ein Browser-Tab.
Wichtigste Funktionen
- Fünf Berechtigungsstufen, pro Person einstellbar
- Gemeinsame Kalender, die mehrere Leute abonnieren
- Freigabe nur der Verfügbarkeit, ohne Termindetails
- Funktioniert mit praktisch jeder anderen Kalender-App und jedem Dienst
- Familiengruppe, für die automatisch ein Familienkalender entsteht
Vorteile
- Deine Freunde und Kollegen nutzen ihn schon
- Das klarste Berechtigungsmodell aller Apps hier
- Kostenlos, ohne Werbung im Kalender
- Alles andere synchronisiert sich damit
Nachteile
- Geteilt wird pro Kalender; „Privat“ versteckt einen Termin vor allen gleichzeitig
- Keine Ansicht, wer im Freundeskreis Zeit hat
- Keine native App für Mac oder Windows, und die Freigabe richtest du am Computer ein, nicht in der Handy-App
- Einem Freund einen privaten Kalender freizugeben fühlt sich an wie eine Anfrage im Büro
- Plattformen
- iPhone, iPad, Android, Web
- Preis
- Kostenlos mit einem Google-Konto.
Apple Kalender: die beste Wahl, wenn alle Apple nutzen
Am besten für: Haushalte und Paare, in denen jedes Gerät von Apple ist.
- iPhone verfügbar
- iPad verfügbar
- Android (keine App) nicht verfügbar
- Mac verfügbar
- Windows (iCloud für Windows) verfügbar
- Web (über iCloud.com) verfügbar
Wenn dein Haushalt komplett auf Apple setzt, bringt die App „Kalender“ mit dem wenigsten Aufwand am meisten. Mit iCloud kannst du einen Kalender mit bestimmten Personen teilen und für jede festlegen, ob du „Bearbeitung erlauben“ aktivierst oder sie nur lesen darf. Jede dieser Personen braucht dafür einen Apple Account und iCloud. Die Familienfreigabe geht noch einen Schritt weiter: Für dich und bis zu fünf weitere Personen, also sechs insgesamt, erscheint automatisch ein gemeinsamer Familienkalender auf allen Geräten. Niemand muss etwas installieren, weil es schon da ist, und es funktioniert auf iPhone, iPad und Mac genau gleich.
Die Mauer heißt Android. Es gibt keine Kalender-App von Apple für Android und keinen guten Weg, wie ein Freund mit Android als vollwertiger Teilnehmer einem geteilten iCloud-Kalender beitritt. Du kannst einen Kalender als „Öffentlicher Kalender“ freigeben, den jeder ohne iCloud abonnieren kann, aber das ist ein Feed in eine Richtung, kein gemeinsames Bearbeiten: Ändern kannst nur du. Windows geht über „iCloud für Windows“, das deinen Kalender in Outlook bringt, und iCloud.com hilft dir im Browser auf einem Computer oder Tablet (nicht im Browser am Handy), aber beides fühlt sich nicht an wie auf dem Mac.
Außerdem ist er bewusst nicht sozial. Der Apple Kalender teilt Kalender zwischen Menschen, die sich darauf geeinigt haben, Kalender zu teilen. Er weiß nicht, wer von deinen Freunden am Wochenende Zeit hat, du kannst keinen einzelnen Termin mit zwei Personen außerhalb deines Haushalts teilen, und nichts zeigt dir Pläne, bei denen du mitmachen könntest.
Wichtigste Funktionen
- Geteilte iCloud-Kalender mit Lese- oder Bearbeitungsrecht pro Person
- Familienfreigabe für bis zu sechs Personen, mit automatischem Familienkalender
- Öffentliche, schreibgeschützte Kalender, die jeder abonnieren kann, auch mit Android
- In jedes Apple-Gerät eingebaut, nichts zu installieren
Vorteile
- Schon auf jedem Gerät in deinem Haushalt
- Die Familienfreigabe ist die schnellste Einrichtung auf dieser Liste
- Kostenlos, ohne Werbung und ohne Upselling im Kalender selbst
- Nativ und schnell auf Mac, iPhone und iPad gleichermaßen
Nachteile
- Keine Android-App, was die meisten gemischten Freundeskreise ausschließt
- Geteilt wird pro Kalender, ein einziger privater Termin erzwingt also einen zweiten Kalender
- Windows nur über Umwege, und die sind umständlich
- Keinerlei soziale Funktionen: keine Verfügbarkeit, keine Pläne zum Mitmachen
- Plattformen
- iPhone, iPad, Mac, Windows (iCloud für Windows), Web (über iCloud.com)
- Preis
- Kostenlos mit einem Apple-Gerät. iCloud+ kauft Speicher, keine Kalenderfunktionen: Apples Euro-Preis liegt bei 0,99 € im Monat für 50 GB, 2,99 € für 200 GB und 9,99 € für 2 TB (Oktober 2026).
Howbout: der Planer für den Freundeskreis
Am besten für: einen Freundeskreis, in dem alle bereit sind, dieselbe App zu installieren.
- iPhone verfügbar
- iPad nicht verfügbar
- Android verfügbar
- Mac nicht verfügbar
- Windows nicht verfügbar
- Web nicht verfügbar
Howbout kommt dem, was wir bauen, von allen Apps hier am nächsten, deshalb sagen wir es direkt: Es ist gut. Google Kalender verbindest du direkt, Apple und Outlook kommen über den Kalender deines Handys herein. Daraus zeigt die App die Zeitfenster, in denen deine Gruppe tatsächlich frei ist, und genau das ist bei den meisten Plänen der Engpass. Jeder Plan hat einen eigenen Chat, du kannst aus jedem Termin, jeder Gruppe oder jedem Chat eine Umfrage für die Details starten, die noch niemand entschieden hat, und Memories hängt Fotos an vergangene Pläne. Die App selbst ist kostenlos, ein Howbout+-Abo bringt Themes, mehr Farben, zusätzliche Widgets und das Erstellen von Plänen aus einem Screenshot oder Foto. Wichtig für dich: Howbout gibt es nur auf Englisch.
Schau dir die Standardeinstellung an, bevor du dich verbindest. Ab Werk sehen alle deine Howbout-Freunde die Titel und Details deiner Termine. Du kannst einen Plan oder einen ganzen synchronisierten Kalender auf „Close Friends“ oder „No one“ stellen, und wer nicht dazugehört, sieht „Busy“. Das ist echte Kontrolle pro Plan, aber du musst selbst aktiv werden: Alles, was du nicht änderst, wird vollständig geteilt.
Es ist eine Planungsschicht, kein Kalender. Howbout liest deinen bestehenden Kalender und will ihn nie ersetzen, eine vernünftige und bewusste Entscheidung: Google oder Apple bleiben für dein Leben, Howbout für deine Gruppe. Der Preis dafür ist eine zweite App, die du checken musst, und das soziale Netz funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Die Einladungen, mit denen man erst alle an Bord holen muss, sind die häufigste Beschwerde in den Bewertungen. Wenn deine Freunde schon dort sind, ist das kein Thema, und Howbout ist eine starke Wahl. Wenn nicht, rekrutierst du, bevor du planst.
Die andere Grenze ist der Computer. Howbout ist eine App für iPhone und Android: Es gibt keine iPad-Version, keine Mac-Version, keine Windows-Version und nichts im Browser. Wenn deine Gruppe vom Laptop aus plant, ist das eine echte Einschränkung und kein Detail.
Wichtigste Funktionen
- Verfügbarkeitsübersicht der Gruppe aus den verbundenen Kalendern aller
- Google direkt verbunden; Apple und Outlook über den Kalender deines Handys
- Ein Chat an jedem Plan und Umfragen aus jedem Termin, jeder Gruppe oder jedem Chat
- Sichtbarkeit pro Plan: „Close Friends“ oder „No one“
- Memories: gemeinsame Fotos zu vergangenen Plänen
Vorteile
- Gezielt für Freundeskreise gebaut, und das merkt man
- Du kannst einen Plan oder einen synchronisierten Kalender vor allen außerhalb von „Close Friends“ verbergen
- Die kostenlose Version deckt die wichtigen Planungsfunktionen ab, einfache Widgets inklusive
- Liest deinen bestehenden Kalender, statt ihn zu ersetzen
Nachteile
- Standardmäßig sieht jeder Howbout-Freund die Titel und Details deiner Termine
- Geschlossener Kreis: Alle, mit denen du planst, müssen in der App sein
- Nur fürs Handy: keine Version für iPad, Mac, Windows oder Browser
- Eine zweite App neben deinem echten Kalender
- Nur auf Englisch
- Plattformen
- iPhone, Android
- Preis
- Kostenlos. Howbout+ kostet ab 3,99 € im Monat oder 39,99 € im Jahr im deutschen App Store, Oktober 2026. Wenn du kündigst, bleiben deine Termine erhalten.
TimeTree: ein gemeinsamer Kalender mit Gespräch
Am besten für: einen Haushalt, Verein oder ein kleines Team, das einen Kalender will, den alle bearbeiten.
- iPhone verfügbar
- iPad nicht verfügbar
- Android verfügbar
- Mac (nur im Browser) nicht verfügbar
- Windows (nur im Browser) nicht verfügbar
- Web verfügbar
Die Idee von TimeTree: Ein gemeinsamer Kalender sollte auch der Ort sein, an dem ihr über seine Einträge redet. Jeder Termin hat einen eigenen Kommentar-Thread, das Hin und Her über Uhrzeit und Organisation bleibt also am Termin, statt im Gruppenchat nach oben wegzuscrollen. Mit einem Konto kannst du mehrere gemeinsame Kalender mit verschiedenen Gruppen führen. Und anders als einige andere Apps hier gibt es TimeTree auch auf Deutsch.
Unter den Gruppenkalendern hier ist es der flexibelste, was die Frage angeht, mit wem du teilst: Haushalt, Laufgruppe, Schichtplan und Familie können getrennte Kalender in derselben App sein. Es gibt außerdem eine richtige Web-Version, die mehreren Apps auf dieser Liste fehlt. Eine iPad- oder Mac-App gibt es allerdings nicht, auf Tablet und Laptop bekommst du also die Web-Version.
Die Kompromisse: Werbung in der kostenlosen Version, und wer sie loswerden will, braucht ein Premium-Abo. Wenn in einem Haushalt mehrere Leute keine Werbung sehen wollen, prüf also, ob jeder ein eigenes Abo braucht. Und wie Howbout ist TimeTree ein paralleler Kalender: Wie gut dein bestehender Google Kalender oder Apple Kalender hineinfließt, solltest du mit deinem eigenen Konto testen, bevor du eine ganze Familie umziehst.
Wichtigste Funktionen
- Ein Kommentar-Thread an jedem Termin
- Mehrere gemeinsame Kalender für verschiedene Gruppen (laut TimeTree-Hilfe bis zu 20 pro Konto, je bis zu 500 Mitglieder)
- Web-Version neben den Apps für iPhone und Android
- App auf Deutsch
Vorteile
- Die Diskussion lebt am Termin, das entlastet den Gruppenchat spürbar
- Eine App kann mehrere voneinander unabhängige gemeinsame Kalender halten
- Großzügige kostenlose Version
- Im Browser nutzbar, nicht nur am Handy
Nachteile
- Werbung in der kostenlosen Version
- Keine App für iPad oder Mac
- Ein zweiter Kalender, den du neben deinem Hauptkalender pflegen musst
- Nichts, was beantwortet, wer im Freundeskreis am Wochenende Zeit hat
- Plattformen
- iPhone, Android, Web
- Preis
- Kostenlos mit Werbung. TimeTree Premium entfernt sie: 2,99 € oder 29,99 € im deutschen App Store, Oktober 2026.
Cozi: die Zentrale für die Familienorganisation
Am besten für: eine Familie mit Kindern, bei der der Kalender nur die Hälfte des Problems ist.
- iPhone verfügbar
- iPad verfügbar
- Android verfügbar
- Mac (nur im Browser) nicht verfügbar
- Windows (nur im Browser) nicht verfügbar
- Web verfügbar
Cozi ist seit Jahren der Standard-Organizer für Familien, und der Grund ist, dass es nie so getan hat, als ginge es nur um Termine. Neben dem gemeinsamen Kalender bekommt jedes Familienmitglied eine Farbe, und es gibt gemeinsame Einkaufslisten, To-do-Listen, einen Essensplaner und eine Rezeptsammlung. In einem Haushalt mit zwei berufstätigen Eltern und Schulkindern sind es oft die Listen, die am meisten genutzt werden. Eine Sache vorab: Die App gibt es nur auf Englisch.
Cozi ist klar um einen Haushalt herum gebaut, nicht um einen Freundeskreis. Bis zu 12 Familienmitglieder teilen sich ein Konto und sehen alles, was fürs Abstimmen von Abholzeiten genau richtig ist und falsch für alles, was dein Teenager lieber nicht sehen sollte. Es gibt keinen eingeschränkten Zugriff, keine Privatsphäre pro Termin und keinen Modus, der nur die Verfügbarkeit zeigt.
Schau dir an, was die kostenlose Version weglässt, bevor du eine Routine darauf aufbaust. Neben der Werbung sind das Hinzufügen, Bearbeiten und Ansehen von Terminen mehr als 30 Tage im Voraus eine Funktion von Cozi Gold, ebenso die Monatsansicht am Handy, die Suche, Erinnerungen, Benachrichtigungen bei Änderungen, Geburtstage und der Shopping Mode. Cozi Max legt KI-Werkzeuge obendrauf: AI Event Import macht aus E-Mails Termine, dazu kommen ein AI Meal Planner und ein AI Recipe Creator.
Wichtigste Funktionen
- Ein gemeinsamer Familienkalender mit einer Farbe pro Person
- Gemeinsame Einkaufs- und To-do-Listen
- Essensplaner und Rezeptsammlung
- Erinnerungen und Benachrichtigungen bei Änderungen für alle Mitglieder (Cozi Gold)
- AI Event Import, AI Meal Planner und AI Recipe Creator (Cozi Max)
Vorteile
- Kümmert sich um den ganzen Haushalt, nicht nur um den Kalender
- So einfach, dass wirklich alle in der Familie es benutzen
- Läuft auf Handys, iPad und im Browser
- Platz für bis zu 12 Familienmitglieder in einem Konto
Nachteile
- Werbung in der kostenlosen Version, die nur 30 Tage im Voraus reicht
- Keine Privatsphäre innerhalb der Familie: Alle sehen alles
- Für einen Haushalt gebaut, nicht für Freundeskreise
- Nur auf Englisch
- Plattformen
- iPhone, iPad, Android, Web
- Preis
- Kostenlos mit Werbung. Cozi Gold und Cozi Max sind Jahresabos; im deutschen App Store (Oktober 2026) kostet Gold meist 39,00 € und Max 89,99 €.
Raft: für ein Paar und ein paar enge Freunde
Am besten für: Paare und die zwei, drei Menschen, mit denen du die meisten Pläne machst.
- iPhone verfügbar
- iPad nicht verfügbar
- Android nicht verfügbar
- Mac nicht verfügbar
- Windows nicht verfügbar
- Web nicht verfügbar
Raft ist die fokussierteste App auf dieser Liste, und genau darum geht es. Sie ist für Paare, Familien und ein paar enge Freunde gebaut, nicht für ein großes soziales Netz. Termine aus den Kalendern, die schon auf deinem iPhone sind, tauchen in Raft auf, Google und Outlook lassen sich ebenfalls importieren, und du wählst aus, welche davon du mit deinem Partner oder deinen Freunden teilst. Das ist näher am Teilen einzelner Termine, als Google oder Apple es schaffen.
Auch der Ton ist anders. Pläne bekommen Bilder, Emojis und GIFs, und jeder hat einen Chat, das Ganze wirkt also eher wie ein gemeinsames Album mit Dingen, auf die ihr euch freut, als wie ein Planungswerkzeug. Apple hat die App schon hervorgehoben, und das sieht man am Design.
Es gibt drei Haken. Erstens: Andere zum gemeinsamen Planen einzuladen ist eine Bezahlfunktion, und weil der Chat zwischen Eingeladenen läuft, ist es in der Praxis auch der Chat. Zweitens die Reichweite: Raft ist eine iPhone-App ohne Android-Version und ohne Web-Version. Sie läuft zwar auf Macs mit Apple-Chip (M1 oder neuer), aber als iPhone-App, nicht als Mac-App. Drittens: Das letzte Update im App Store war Version 2.9.1 im Februar 2023, seit Anfang 2023 gab es also kein Update. Und die App gibt es auf Englisch und Schwedisch, nicht auf Deutsch.
Wichtigste Funktionen
- Einzelne Termine aus deinen bestehenden iPhone-Kalendern teilen
- Import von Google- und Outlook-Kalendern
- Chat an jedem Plan
- Bilder, Emojis und GIFs an Terminen
- Andere zum gemeinsamen Planen einladen (Abo)
Vorteile
- Teilen pro Termin aus dem Kalender, den du ohnehin führst
- Wirklich gut gestaltet und angenehm zu benutzen
- Die richtige Größe für ein Paar, für das größere Apps zu viel sind
- Liest deine iPhone-Kalender, statt sie zu ersetzen
Nachteile
- Um deinen Partner oder Freunde einzuladen, brauchst du ein Abo
- Nur iPhone: kein Android, kein Web, und auf dem Mac nur als iPhone-App
- Seit Anfang 2023 kein Update im App Store
- Nicht für einen großen Freundeskreis gebaut
- Plattformen
- iPhone
- Preis
- Andere einzuladen braucht ein Abo: 2,99 € im Monat oder 21,49 € im Jahr im deutschen App Store, Oktober 2026. Das Jahresabo hat einen Probemonat, und über die Familienfreigabe sind bis zu fünf Personen dabei.
Outlook-Kalender: der Arbeitskalender, der gut teilt
Am besten für: alle, deren Kalender vor allem Arbeit ist, auf einer Mischung aus Windows und Mac.
- iPhone verfügbar
- iPad verfügbar
- Android verfügbar
- Mac verfügbar
- Windows verfügbar
- Web (outlook.com) verfügbar
Outlook ist die einzige App auf dieser Liste mit einer echten nativen Anwendung auf jedem Computer und auf jedem Handy. Wenn dein Tag zwischen einem Windows-Rechner im Büro und einem Mac zu Hause aufgeteilt ist, bekommst du mit keiner anderen App hier an beiden Orten dasselbe Fenster, und das neue Outlook für Windows ist kostenlos.
Wie fein du teilen kannst, hängt vom Konto ab. Mit einem Microsoft-365-Konto von der Arbeit oder Schule ist das Teilen so detailliert, wie Arbeitskalender es brauchen: Du kannst jemanden nur sehen lassen, wann du beschäftigt bist, Titel und Orte, alles, Bearbeiten erlauben oder ihn als Stellvertretung handeln lassen. Ein kostenloses privates Outlook.com-Konto hat zwei Stufen: „Kann anzeigen“ (alle Details) und „Kann bearbeiten“. In beiden Fällen kannst du einen Kalender auch schreibgeschützt per Link veröffentlichen, als Seite, die man im Browser öffnet, oder als Feed zum Abonnieren, und der Kalender sitzt direkt neben deinen E-Mails, wo für viele Leute das Planen sowieso passiert.
Sozial ist er nicht. Outlook teilt Kalender zwischen Menschen, die zusammen arbeiten. Es kennt keinen Freundeskreis, zeigt keine Verfügbarkeit von Leuten außerhalb deiner Organisation, und sein ganzer Wortschatz, von der Stellvertretung bis zur Verfügbarkeit, ist Büro-Wortschatz. Ein Wochenende damit zu planen geht, macht aber wenig Freude.
Wichtigste Funktionen
- Native Apps für Windows, Mac, iPhone, iPad und Android
- Feine Freigaben auf Arbeitskonten, inklusive Stellvertretung; Ansehen oder Bearbeiten auf privaten Konten
- Einen Kalender schreibgeschützt per Link veröffentlichen (HTML oder ICS)
- Kalender und E-Mail an einem Ort
- In den Apps lassen sich auch Google- und iCloud-Konten verbinden
Vorteile
- Die beste Abdeckung am Computer von allen Apps hier
- Auf einem Arbeitskonto die feinsten Freigaben auf dieser Liste
- Kostenlos mit einem Microsoft-Konto, ohne Microsoft 365
- Zeigt deine anderen Kalenderkonten gleich mit an
Nachteile
- Fürs Büro gemacht, und das merkt man immer
- Ein privates Konto kann nur „Kann anzeigen“ oder „Kann bearbeiten“ teilen, ohne Option nur für die Verfügbarkeit
- Keine soziale Ebene: keine Verfügbarkeit von Freunden, keine Pläne zum Mitmachen
- Outlook.com im Web fügt keine neuen Gmail-Konten mehr hinzu (die Apps schon)
- Plattformen
- iPhone, iPad, Android, Mac, Windows, Web (outlook.com)
- Preis
- Kostenlos mit einem Microsoft-Konto. Das kostenpflichtige Microsoft 365 bringt Speicher, Office-Apps, ein werbefreies Erlebnis, erweiterte E-Mail-Sicherheit und Copilot, aber keine zusätzlichen Freigaben im Kalender.
Welche Apps für einen gemeinsamen Kalender funktionieren mit KI-Assistenten?
Wenn du lieber einen KI-Assistenten fragst, wann du nächste Woche Zeit hast, oder ihm sagst „trag Freitag Abendessen mit Lena ein“, statt einen Kalender zu öffnen, hängt das, was er sehen und tun kann, von der App ab, und die Regeln unterscheiden sich stark nach Tarif, Land und Sprache. So steht es im Oktober 2026.
- SoKal: funktioniert mit Claude. SoKal ist im Connector-Verzeichnis von Claude und läuft mit jedem Claude-Tarif, auch dem kostenlosen. Der Assistent sieht nur, was SoKal dir ohnehin zeigt, inklusive der Pläne, die Freunde mit dir teilen, und nicht mehr. Bevor er etwas löscht oder jemanden benachrichtigt, fragt er nach. Einrichtung: SoKal mit Claude.
- Apple Kalender: Apple Intelligence kann Termine im Kalender aus einer Beschreibung anlegen und bearbeiten, auch auf Deutsch. Siri mit KI ist in der EU auf iPhone, iPad und Apple Watch allerdings zunächst nicht verfügbar.
- TimeTree: Event Scan macht mit generativer KI aus einem Bild, etwa einem Flyer oder Screenshot, einen Termin. Nur auf Japanisch und Englisch, und in der EU nicht verfügbar.
- Cozi: Cozi Max enthält AI Event Import (E-Mails werden zu Terminen), einen AI Meal Planner und einen AI Recipe Creator. Wie die ganze App sind sie nur auf Englisch.
- Google Kalender und Outlook: Google und Microsoft haben eigene Assistenten (Gemini, Copilot). Was sie mit einem Kalender können, hängt von Konto, Land und Sprache ab.
- Howbout: keine Anbindung an einen KI-Assistenten.
- Raft: keine KI-Funktionen.
Kalender-App für Freunde, Paare oder Familie: so wählst du
Such deine Situation, nicht die höchste Punktzahl:
- Ein Freundeskreis. SoKal oder Howbout. Howbout, wenn deine Freunde schon dort sind und ihr nur am Handy plant; SoKal, wenn das Teilen in deinem echten Kalender passieren und auch auf deinem Laptop offen sein soll.
- Ein Paar. Der Apple Kalender, wenn ihr beide ein iPhone habt: Ein geteilter iCloud-Kalender ist kostenlos und schon da. Raft ist genau dafür gebaut, aber um deinen Partner einzuladen, brauchst du ein Abo, und die App wurde seit Anfang 2023 nicht aktualisiert. Beide fallen weg, wenn einer von euch Android hat.
- Eine Familie mit Kindern. Cozi, wenn euch die englische Oberfläche nicht stört. Die Listen und der Essensplan sind der Grund, warum Cozi bleibt, wo ein reiner Kalender verschwindet. TimeTree ist die bessere Wahl, wenn du die Diskussion an jedem Termin haben willst, und es gibt die App auf Deutsch.
- Eine gemischte Gruppe aus iPhone und Android. Streich sofort den Apple Kalender und Raft, beide gibt es nur für Apple. Google Kalender, Outlook, TimeTree, Howbout und SoKal laufen auf beiden Seiten. Weiter unten gibt es einen längeren Abschnitt zu gemischten Gruppen.
- Du willst es auch am Laptop. Outlook für native Apps überall, Google Kalender oder TimeTree im Browser, oder SoKal, das Apps für Mac und Windows hat und in jedem Browser läuft.
- Du willst manches teilen und anderes nicht. SoKal, Raft oder Howbout. SoKal teilt nach Art des Plans, Freund für Freund oder Gruppe für Gruppe, und zeigt den Rest als „Beschäftigt“; Raft teilt einzelne Termine aus deinem iPhone-Kalender; bei Howbout stellst du einen Plan oder einen synchronisierten Kalender auf „Close Friends“ oder „No one“, alles andere wird aber standardmäßig vollständig geteilt. Google lässt dich einen einzelnen Termin als „Privat“ markieren, versteckt ihn dann aber vor allen. Wenn du Freund für Freund entscheiden willst, musst du bei Google und Apple deine Kalender aufteilen.
Wenn ihr als Paar einander mehr zeigen wollt als allen anderen, kann dein Partner in SoKal mehr Arten von Plänen sehen als deine Freunde, und das funktioniert auch, wenn einer von euch Android hat.
Wenn du aus all dem nur eines mitnimmst, dann das: Die App ist weniger wichtig als die Frage, ob die Menschen, die du sehen willst, darin sind. Nimm die, die deine Gruppe wirklich öffnet, und prüf, ob sie auf jedem Gerät läuft, das diese Leute benutzen. Ein gemeinsamer Kalender, den nur zwei von fünf Freunden öffnen können, ist nicht gemeinsam.
Kalender teilen zwischen iPhone und Android
Eine gemischte Gruppe ist der schwierigste Fall auf dieser Seite, und die Antwort ist kurz: Der Apple Kalender fällt raus.
Geteilte iCloud-Kalender haben keine Android-App. Teilst du einen iCloud-Kalender privat, braucht die Person auf der anderen Seite einen Apple Account und iCloud, um die Einladung anzunehmen, und das hat ein Freund mit Android nicht. Das Einzige, was du ihm geben kannst, ist ein öffentlicher Link, den er ansehen kann, mehr nicht. Eine gemischte Gruppe hat also zwei ehrliche Möglichkeiten: Alle wechseln zu einem Kalender, den es auf beiden Plattformen gibt, oder jemand bleibt außen vor.
Von den acht Apps oben fällt Raft als zweite sofort weg, weil es sie nur fürs iPhone gibt. Alles andere hier läuft auf beiden Handys, und die echten Unterschiede liegen darin, wo es sonst noch läuft.
- Nur am Handy. Howbout hat eine App für iPhone und eine für Android und sonst nichts. Eine gemischte Gruppe kann es also nutzen, aber niemand kann vom Laptop aus planen.
- Handy und Browser. Google Kalender, TimeTree und Cozi decken beide Handys ab und laufen im Browser, ohne native App für den Computer. Für die meisten gemischten Gruppen reicht das.
- Handy, Browser und Computer. Outlook bringt dazu native Apps für Windows und Mac. SoKal hat eine Mac-App und eine Windows-App aus dem Microsoft Store.
Eine Sache noch, bevor du dich entscheidest: Braucht jeder ein Konto? Um einen Kalender privat zu teilen, in jeder dieser Apps: ja. Jede Person meldet sich beim selben Dienst an, und genau an diesem Schritt bleibt eine Gruppe am häufigsten hängen. Ein öffentlicher Link von Google, Apple oder Outlook braucht kein Konto, ist aber nur zum Ansehen.
Der Ansatz von SoKal, und ich habe es gebaut, ist, beide Seiten dort zu lassen, wo sie sind. Wer ein iPhone hat, behält den Apple Kalender, mit dem SoKal auf iPhone, iPad und Mac synchronisiert. Wer Android hat, verbindet Google Kalender, der in beide Richtungen synchronisiert, vom Handy oder vom Browser aus. Jeder, der zu einem bestimmten Plan eingeladen ist, sagt über einen Link zu, ohne App und ohne Konto, und so ist auch der Freund, der nichts installieren will, in der Gruppe dabei.
Common questions
Welcher gemeinsame Kalender ist der beste kostenlose?
SoKal und Google Kalender sind hier die beiden wirklich kostenlosen Optionen, ohne Werbung und ohne Funktionen hinter einer Bezahlschranke. Google Kalender ist die bessere Wahl, wenn du nur mit Leuten teilst, die ihn schon nutzen. SoKal ist besser, wenn Freunde nur bestimmte Arten von Plänen sehen sollen und der Rest als „Beschäftigt“ erscheint. TimeTree und Cozi sind ebenfalls kostenlos nutzbar, zeigen in der kostenlosen Version aber Werbung, und das kostenlose Cozi kann keine Termine hinzufügen oder anzeigen, die mehr als 30 Tage in der Zukunft liegen.
Kann ich einen Kalender zwischen iPhone und Android teilen?
Ja, aber nicht mit dem Apple Kalender. Geteilte iCloud-Kalender haben keine Android-App, ein Freund mit Android kann also nur einen schreibgeschützten öffentlichen Kalender abonnieren. Google Kalender, Outlook, TimeTree, Howbout und SoKal haben echte Apps auf beiden Plattformen, jede davon funktioniert also für eine gemischte Gruppe.
Gibt es einen gemeinsamen Kalender mit Web- und Desktop-Version?
Ja. Outlook und SoKal haben beide Apps für Windows und Mac (die Windows-App von SoKal gibt es im Microsoft Store), und Google Kalender, TimeTree und Cozi laufen im Browser. Howbout gibt es nur fürs Handy, ohne Version für Computer oder Browser, und Raft ist eine iPhone-App, die auch auf Macs mit Apple-Chip läuft, aber keine Web- oder Windows-Version hat. Wenn deine Gruppe vom Laptop aus plant, fallen diese beiden also weg.
Wie teile ich meinen Kalender mit Freunden, ohne alles zu zeigen?
Nimm eine App, in der du festlegst, wer was sieht. In SoKal sehen Freunde die Arten von Plänen, die du für sie freigibst (standardmäßig Treffen und Reisen), und alles andere erscheint als „Beschäftigt“; das kannst du für jeden Freund und jede Gruppe ändern. Raft lässt dich einzelne Termine aus deinem iPhone-Kalender zum Teilen auswählen, und bei Howbout stellst du einen Plan auf „Close Friends“ oder „No one“, wobei standardmäßig alle deine Howbout-Freunde sämtliche Details sehen. In Google Kalender kannst du einzelne Termine als „Privat“ markieren, dann sieht sie jeder unterhalb von „Änderungen vornehmen und Termindetails ansehen“ nur als beschäftigt. Damit verbirgst du einen Termin aber vor allen, und du musst selbst daran denken, kannst also nicht Freund für Freund entscheiden. Der Apple Kalender teilt ganze Kalender, dort bleibt nur ein zweiter, eigener Kalender für Termine, die andere sehen dürfen.
Welcher gemeinsame Kalender ist der beste für Paare?
Wenn ihr beide ein iPhone habt und gar nichts einrichten wollt, reicht ein geteilter iCloud-Kalender, kostenlos. Raft ist gezielt für Paare und ein paar enge Freunde gebaut und lässt dich einzelne Termine aus deinem iPhone-Kalender teilen, aber um deinen Partner einzuladen, brauchst du ein Abo (2,99 € im Monat im deutschen App Store, Oktober 2026), es gibt Raft nur fürs iPhone, nur auf Englisch und Schwedisch, und seit Anfang 2023 gab es kein Update. SoKal funktioniert auch, selbst wenn einer von euch Android hat, und dein Partner kann darin mehr Arten von Plänen sehen als deine Freunde.
Welcher gemeinsame Kalender ist der beste für Familien mit Kindern?
Cozi, weil die gemeinsamen Einkaufslisten, To-do-Listen und der Essensplaner meist der Grund sind, warum eine Familien-App im Einsatz bleibt, wenn ein reiner Kalender längst aufgegeben wurde. Cozi gibt es allerdings nur auf Englisch. TimeTree ist die bessere Wahl, wenn du an jedem Termin einen Diskussions-Thread willst, und es gibt die App auf Deutsch. Die Familienfreigabe des Apple Kalenders ist am schnellsten eingerichtet, wenn jedes Gerät im Haushalt von Apple ist.
Über den Autor
James Florence ist der Gründer von SoKal, einer sozialen Kalender-App für iPhone, iPad, Mac, Android, Windows und das Web. Er hat die letzten zwei Jahre damit verbracht, Kalender-Software zu bauen und mit Leuten darüber zu reden, warum ihre Pläne platzen, und das ist die kurze Antwort darauf, warum es diesen Vergleich gibt. Mehr über das Projekt findest du auf der SoKal-Startseite.
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